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W- Wackelzahnpubertät

*Gastbeitrag* von Familienbegleitung Seifert

Da hat sie Autonomiephase grade den Höhepunkt erreicht, plötzlich beginnt schon wieder etwas neues in uns mit unseren Kindern. Die Zähne beginnen zu wackeln. Der Körper verändert sich, die Kleinkindzüge weichen aus den Gesichtern. Die Schule beginnt ganz bald.
Gefühle können nun zwar eingeordnet werden, doch stellen die Kinder sich und ihre Umgebung nun wieder mehr in Frage.

Es gibt das schöne Buch "Wackeln die Zähne, wackelt die Seele". Und genau das ist Programm.
Streben nach Autonomie, Abgrenzung zum Kleinkindalter, Unsicherheit, was im Körper so passiert. Und dann beginnt auch noch ein neuer Lebensabschnitt mit der Einschulung, die Kinder beginnen ihre Schullaufbahn und lernen in neuen Gruppierungen erneut neue Regeln und Dinge in neuen, bisher fremden Gebäuden. 
Nun ist auf der einen Seite Selbständigkeit ganz wichtig und groß, auf der anderen Seite benötigen die Kinder ganz viel Halt, ihre Wurzeln zu spüren , um die Flügel ausstrecken zu können. 
Also ist es weiter an uns, unsere Kinder zu beobachten, ihnen zuzuhören,  sie zu verstehen und zu begleiten mit all der Liebe und allem Verständnis, was wir aufbringen können.

So schaffen wir ganz sensibel auch die kommende, spannende Zeit.

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