· 

N- Natur

*Gastbeitrag* von @wald_und_naturkinder

Warum #Naturerfahrungen für Kinder wichtig und richtig sind.  Kinder können in der #Natur selbstbestimmt lernen und machen existentielle #Erfahrungen. #Fantasie und Kreativität werden angeregt und Gestaltungskompetenzen geschult. Sie sind in ständiger Bewegung, all ihre Sinne werden subtil angesprochen und sie dürfen der eigenen Neugier folgend entdecken. Das beste Spielmaterial bietet dabei die Natur selbst. Empfindungen von Kälte und Hitze, Insektenstiche, die Grenzen der eigenen Fähigkeit beim Bäumeklettern zu erkennen, zu spüren, dass ein Insekt „Angst" hat, wenn man ihm zu nahe kommt, machen, dass das Kind sich selbst als Teil der Natur fühlt. Der frühe und persönliche Kontakt zur Natur kann wichtige Weichen für das Leben eines #Kindes stellen: Eine tief empfundene Verbundenheit mit der Natur ist die Basis für ein positives Grundvertrauen in das Leben und weckt den Wunsch, die #Erde zu schützen und als Erwachsener nachhaltig zu leben. 
In einer Zeit, wo alle von messbaren Leistungen, Effizienzsteigerung und Frühförderung sprechen, erfordert es eine Menge Mut, unseren Kindern neben dem kognitiven Lernen auch den Freiraum zurückzugeben, sich mit der Natur und sich selber zu verbinden. Nur so können wir ihnen ermöglichen, ihre Sinne und damit ihr Potenzial richtig kennenzulernen.
Diesem Grundanliegen haben sich beispielsweise #Waldkindergärten und #Naturschulen verschrieben. Auch im #Freizeitbereich gibt es zahlreiche Angebote. Die Natur akzeptiert die Kinder so wie sie sind. Es gibt für jedes Kind Spielmöglichkeiten, egal ob man 2/3/4/5 oder sechs oder älter ist. Dabei ist es ihnen völlig egal, welches Wetter gerade herrscht. So lange sie gut angezogen sind, sich warm und wohlig fühlen, werden die Kleinen zu echten Outdoor-Füchsen. Tatsächlich sind es meist eher die Eltern, die die Kleinen bei #Regen oder klirrender Kälte lieber im geheizten Kinderzimmer sehen oder den Spielplatzbesuch nach einer viertel Stunde beenden.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0