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Natürliche Grenzen

AHHHHH...!!!!!
schreit mein kleine Tochter aus dem Flur.
Sie ist verzweifelt, sie versucht es schon seit 10 Minuten und schafft es nicht.

Die Socken sind heute ihr Endgegner.

Sie würde es so gerne schaffen.
Ihr Kopf sagt: Komm, wir machen das jetzt, deine Schwester kann das doch auch.

Und ihre kleinen Hände und Füße, die schaffen das noch nicht gemeinsam.

Kennt ihr das, wenn etwas nicht klappt, was ihr so gerne schaffen würdet?
Bei mir sind es oft Handwerkliche Dinge... Sehr frustrierend oder?

In dem Beispiel gab es für meine Tochter eine Grenze, die ihr keiner gegeben hat sonder eine Grenze die ganz natürlich da ist.

Kinder haben einige natürliche Grenzen: Motorik, Größe, Sprache, Interlekt... Das ist schon irgendwie ganz schön viel. 
Sie können an viele Dinge nicht einfach dran, weil sie auf erwachsener Höhe stehen und wie langen einfach zu.

Sie können manche Dinge nicht äußern, wir verstehen sie am besten noch falsch und sie wissen nicht wie sie sich anderes helfen sollen als zu weinen.

Sie denken einfach anderes als wir, sie denken in ihrem Schema für sie gibt es nur ihre eigenen Gefühle und die gelten für alle- oft verstehen wir sie deshalb falsch.
Wir mögen zum Beispiel bunte Farben. Aber die bunten Farben überall auf dem Tisch finden wir nicht gut- schwer zu verstehen für die kleinen Köpfe.

Und das macht Frust- und der nur durch Grenzen, die sowieso schon da sind.

Und hinzu kommen mindestens noch die Grenzen ihrer Mitmenschen... (auf die kommen wir morgen)

Braucht es dann wohl noch Grenzen, die „nicht wichtig“ sind?
Wieviele braucht es noch?
Gibt es welche, die überflüssig sind?
Habt ihr Grenzen, weil MAN macht das eben so?

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