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H- Haustier

*Gastbeitrag* von Judith Graumann

Wenn ich sehe wie unsere Mädels  mit dem großen Hund im Garten spielen, das ist einfach ein tolles Bild! Es wird geknuddelt und geschmust. Die Kleine rennt mit dem Becher voller Futter über die Wiese und der Hund folgt brav, die Große übt ein paar Tricks. Alle sind beschäftigt und haben Spaß.
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Aber brauchen Kleinkinder denn ein Haustier? 🤔
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Mir ist es wichtig, dass unsere Kinder den Umgang mit Tieren lernen dürfen. Im Rahmen ihrer Fähigkeiten und ihrer Aufmerksamkeit natürlich.
Sie lernen, dass ein Pferd nicht gesattelt in der Bahn steht, dass man für Meerschweinchen Geduld braucht um ihr Vertrauen zu gewinnen und das auch der geliebte Schmusehund einen ungestörten Rückzugsort hat. Sie lernen das Aufräumen und Saubermachen dazugehört und später dann auch etwas über finanzielle Verpflichtungen.
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Ich finde es besonders spannend, dass ein Haustier die volle Palette an Gefühlen hervorrufen kann: 
Freude und Spaß natürlich aber auch Langeweile und sogar Wut wenn das Tier mal keine Lust hat aufs Spielen.
Teilen (ein Stück Möhre für dich, ein Stück für das Schweinchen) und Abgeben (gib das Spielzeug bitte dem Hund!).
Aber auch Verlust und Trauer wenn das geliebte Tier stirbt.
Bei all diesen Gefühlen können wir unser Kind wunderbar beobachten und begleiten ohne selbst ein Teil davon zu sein.
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☝️Auch die Kleinsten können sich dabei schon an einfach Regeln halten: Streicheln statt Hauen, Häuschen und Decken sind Rückzugsräume, nicht in die Augen pieken, am Fell ziehen tut weh.
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Also brauchen Kleinkinder jetzt ein Haustier? 🤓 Nein.
Möchtest du als Erwachsener die Verantwortung für ein Tier übernehmen und deinem Kind beibringen für ein anderes Lebewesen zu sorgen und seinen Bedürfnissen gerecht zu werden? Prima.
Wie wäre es mit einem Blick in die Kleinanzeigen oder das Tierheim? 😇

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